Sonntag, 29. August 2010
...
Gestern und heute konnten wir bei der Wiedereröffnung eines Schlosses in Berlin spielen. Natürlich bekamen wir auch passende Kleider...


Samstag, 28. August 2010
Rumänien
Nachdem ich in Ungarn war, fuhr ich weiter nach Rumänien, wo ich in Medgidia Cindy, eine Freundin besuchte, die ich vor zwei Jahren im Waisenhaus kennen gelernt habe.


3x die Woche bietet sie Programm für die Kinder an. Es sind Kinder, die so zu sagen auf der Straße leben und auch nicht zur Schule gehen aus unterschiedlichen Gründen. Seit drei Monaten übt sie mit ihnen Buchstaben. Manche können schon A B und C erkennen und schreiben, andere(bis zu 12 Jährigen) haben in dieser Zeit gelernt einen geraden Strich zu malen, was ein großer Fortschritt ist für sie. Als ich da war, waren auch Michelle und Emily bei Cindy, die mit den Kindern die eine Wand bemalten.


Ganz viele Leute haben keine Arbeit. Viele sitzen den ganzen Tag nur rum. In diesen Kontainern wohnen Leute. Die alte Frau hält sich den ganzen Tag vor Cindys Haus auf.

Hier machten wir einen Hausbesuch. Die Ungefähr 10 Familienmitglieder wohnen auf einem Raum von ca. 18qm. Die Zeit bei ihnen war besonders gesegnet. Wir unterhielten uns mit ihnen, brachten Essen und beteten am Ende auch noch. Ich habe selten Gottes Gegenwart so stark erlebt, wie in diesem Raum, als wir zu Gott schrien.

Das war an meinem Geburtstag. Ich hab einen Kuchen bekommen, wo „La mulţi ani Tabea“ drauf geschrieben war, was die Rumänische Form von „Happy Birthday“ ist und soviel heißt wie „auf viele Jahre“. Links und Rechts von mir sind Emily und Michelle. Ganz rechts sind Gaby und Laura, die Lobpreisleiter der einen Gemeinde, wo auch meine Hauptaufgabe war.

Constanţa liegt nur eine Stunde entfernt von Medgidia und so fuhren wir für die letzten beiden Tage ans Schwarze Meer und wohnten auf der JMEM-Base.

3x die Woche bietet sie Programm für die Kinder an. Es sind Kinder, die so zu sagen auf der Straße leben und auch nicht zur Schule gehen aus unterschiedlichen Gründen. Seit drei Monaten übt sie mit ihnen Buchstaben. Manche können schon A B und C erkennen und schreiben, andere(bis zu 12 Jährigen) haben in dieser Zeit gelernt einen geraden Strich zu malen, was ein großer Fortschritt ist für sie. Als ich da war, waren auch Michelle und Emily bei Cindy, die mit den Kindern die eine Wand bemalten.
Ganz viele Leute haben keine Arbeit. Viele sitzen den ganzen Tag nur rum. In diesen Kontainern wohnen Leute. Die alte Frau hält sich den ganzen Tag vor Cindys Haus auf.
Hier machten wir einen Hausbesuch. Die Ungefähr 10 Familienmitglieder wohnen auf einem Raum von ca. 18qm. Die Zeit bei ihnen war besonders gesegnet. Wir unterhielten uns mit ihnen, brachten Essen und beteten am Ende auch noch. Ich habe selten Gottes Gegenwart so stark erlebt, wie in diesem Raum, als wir zu Gott schrien.
Das war an meinem Geburtstag. Ich hab einen Kuchen bekommen, wo „La mulţi ani Tabea“ drauf geschrieben war, was die Rumänische Form von „Happy Birthday“ ist und soviel heißt wie „auf viele Jahre“. Links und Rechts von mir sind Emily und Michelle. Ganz rechts sind Gaby und Laura, die Lobpreisleiter der einen Gemeinde, wo auch meine Hauptaufgabe war.
Constanţa liegt nur eine Stunde entfernt von Medgidia und so fuhren wir für die letzten beiden Tage ans Schwarze Meer und wohnten auf der JMEM-Base.
Donnerstag, 26. August 2010
Sarospatak, Ungarn

Wie ich ja schon erzählt habe, war ich Anfang August für zwei Wochen in Ungarn. Es war ein Kurs von Crescendo aus. Es war eine intensive aber sehr wertvolle Zeit für mich.
Der Tagesablauf sah ungefähr so aus:
Manchmal eine Probe,
Frühstück,
Morgenandacht (Wir haben die 10 Gebote in spezieller Betrachtung für Musiker durchgenommen),
Orchester (Fantasie über Mozarts Ave verum Corpus, Uraufführung von Peter Banester, Beethoven 4.Sinfonie),
Mittagessen,
Kammermusikunterricht (Mozart, Klarinettenquintett) und Bratschenunterricht,
Abendessen,
1h frei,
Kleingruppe
und dann je nach Bedarf.
Dazwischen fanden dann auch immer wieder Konzerte oder andere Veranstaltungen statt, wie z.B. Interview mit den Lehrern. Es blieb aber auch etwas Zeit, sich immer Mal wieder mit jemandem zu unterhalten. Für mich war dies der Wertvollste Teil, von Leuten zu hören, wie sie den Musikerberuf und das Christsein verbinden, was es für Herausforderungen mit sich bringt, aber auch was für Chancen dahinter stecken.


Diese waren meine Zimmergenossen. Aus Amerika, Australien und Amerika/Japan.
Unten unsere Bratschengruppe. Die Ellen Rose ganz vorne war meine Lehrerin. Sie ist Solobratschistin im Dallas Simphonyorchestra.
Für mich war die Zeit in Ungarn sehr ermutigend und bestätigend bezüglich meines Berufslebens. Ich bin Gott dankbar, dass ich dorthin durfte.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Rück- und Ausblicke
Ihr lieben,
ich möchte mich noch einmal ganz kurz melden, bevor ich für fast einen Monat verreise...


Vor zwei Wochen hatte ich die letzten Konzerte und Prüfungen in diesem Semester. Es war ein strenges und intensives, aber sehr gesegnetes halbes Jahr. Das größte Geschenk für mich war, dass Gott mir immer mehr Gewissheit schenkte, dass es sein Wille ist, dass ich Musik studiere. Dadurch kam eine tiefere Ruhe in mein Leben.
(Das erste Foto stammt von einem Semesterabschlussessen mit ein paar Bratschenstudenten und das zweite von einem Kammermusikkonzert in der Schule, wo wir Brahms, Klavierquartett g-moll gespielt haben)

Moema, meine Mitbewohnerin, ist letzten Samstag ausgezogen. Sie wird ein Praktikum in Indien machen und dann im März wiederkommen. Am Samstag kommt Franci, die für diese Zeit meine Mitbewohnerin sein wird.
Am Sonntagabend werde ich nach Ungarn (Sarospatak) fahren. (Im letzten Bloggeintrag steht mehr dazu.) Hinterher fahre ich noch 10 Tage nach Rumänien (Medgidia und Constanta) um eine Freundin zu besuchen, die ich vor zwei Jahren kennengelernt habe. Es wird eine Mischung aus Urlaub und Einsatz werden.
So, das war jetzt ein ganz kurzes Update;-) Ich freue mich auf die kommenden Wochen und bin schon gespannt, wie Gott wirken wird! Euch einen gesegneten Sommer!
ich möchte mich noch einmal ganz kurz melden, bevor ich für fast einen Monat verreise...

Vor zwei Wochen hatte ich die letzten Konzerte und Prüfungen in diesem Semester. Es war ein strenges und intensives, aber sehr gesegnetes halbes Jahr. Das größte Geschenk für mich war, dass Gott mir immer mehr Gewissheit schenkte, dass es sein Wille ist, dass ich Musik studiere. Dadurch kam eine tiefere Ruhe in mein Leben.
(Das erste Foto stammt von einem Semesterabschlussessen mit ein paar Bratschenstudenten und das zweite von einem Kammermusikkonzert in der Schule, wo wir Brahms, Klavierquartett g-moll gespielt haben)
Moema, meine Mitbewohnerin, ist letzten Samstag ausgezogen. Sie wird ein Praktikum in Indien machen und dann im März wiederkommen. Am Samstag kommt Franci, die für diese Zeit meine Mitbewohnerin sein wird.
Am Sonntagabend werde ich nach Ungarn (Sarospatak) fahren. (Im letzten Bloggeintrag steht mehr dazu.) Hinterher fahre ich noch 10 Tage nach Rumänien (Medgidia und Constanta) um eine Freundin zu besuchen, die ich vor zwei Jahren kennengelernt habe. Es wird eine Mischung aus Urlaub und Einsatz werden.
So, das war jetzt ein ganz kurzes Update;-) Ich freue mich auf die kommenden Wochen und bin schon gespannt, wie Gott wirken wird! Euch einen gesegneten Sommer!
Samstag, 12. Juni 2010
Highlights aus den letzten Tagen!
1. Letztes Wochenende waren wir auf Gemeindefreizeit in Storkow (Brandenburg). Wir haben Gott auf eine so tiefe Art und Weise erleben dürfen, Beziehungen untereinander wuchsen und es war das erste Wochenende mit komplet schönem Wetter in diesem Jahr! Es war ein richtiges Geschenk von Gott.
2. Ich werde im Sommer für zwei Wochen nach Ungarn fahren und dort am Crescendo Sommerinstitut teilnehmen. Crescendo ist eine Organisation von gläubigen Musikern. Ich freue mich riesig auf den Austausch mit anderen Christen in meinem Beruf.
Ich hab nun diese Woche die Kursgebühren bezahlt, auch die restlichen offen stehenden Rechnungen. Ich hatte Frieden drüber, alles auf einmal zu überweisen. Als am Freitag in der Jugendkirche die Kolekte rumging, hat ich noch 100€ auf meinem Konto (für den restlichen Monat). Ich hatte ganz deutlich den Eindruck ich soll 10€ ins Opfer legen und hab das dann auch gemacht.
Gestern hatten wir dann mit allen Lobpreisern ein Grillen und vor dem verabschieden gab mir ein Pärchen einen Umschlag und sagten, sie hätten auf dem Herzen mir das zu geben. Es waren 100€!
3. Das dritte ist die WM. Was mich dabei so berührt im Moment, (das haben mir andere erzählt und ich fühle selber auch so) ist, dass Gott dieses Ereignis als Stück Heilung für die Nation benutzt hat. Bevor die WM vor 4 Jahren in Deutschland stattfand, schämte sich offenbar fast jeder, mit einer Deutschen Flagge gesehen zu werden. Wenn man jemanden sah, war die Vermutung groß, dass er ein Nati war. Es war einfach noch zu viel Scham aus der Vergangenheit da. Während der WM fand wirklich ein Stück Wiederherstellung statt und die Deutschen haben wieder den Mut, Deutsche zu sein. Seit dieser Woche sieht man ÜBERALL deutsche Flaggen, in Fenstern, in Autos,... sogar Omas hab ich gesehen, die eine Flagge in ihrem Rollwagen stecken hatten! Es ist ein so schöner Anblick! Ich glaube, dass dies ein wichtiger Schritt in Gottes Plan für Deutschland ist. Weil Jesus hat Deutschland am Kreuz von aller Scham erlöst und aller Befreit!
2. Ich werde im Sommer für zwei Wochen nach Ungarn fahren und dort am Crescendo Sommerinstitut teilnehmen. Crescendo ist eine Organisation von gläubigen Musikern. Ich freue mich riesig auf den Austausch mit anderen Christen in meinem Beruf.
Ich hab nun diese Woche die Kursgebühren bezahlt, auch die restlichen offen stehenden Rechnungen. Ich hatte Frieden drüber, alles auf einmal zu überweisen. Als am Freitag in der Jugendkirche die Kolekte rumging, hat ich noch 100€ auf meinem Konto (für den restlichen Monat). Ich hatte ganz deutlich den Eindruck ich soll 10€ ins Opfer legen und hab das dann auch gemacht.
Gestern hatten wir dann mit allen Lobpreisern ein Grillen und vor dem verabschieden gab mir ein Pärchen einen Umschlag und sagten, sie hätten auf dem Herzen mir das zu geben. Es waren 100€!
3. Das dritte ist die WM. Was mich dabei so berührt im Moment, (das haben mir andere erzählt und ich fühle selber auch so) ist, dass Gott dieses Ereignis als Stück Heilung für die Nation benutzt hat. Bevor die WM vor 4 Jahren in Deutschland stattfand, schämte sich offenbar fast jeder, mit einer Deutschen Flagge gesehen zu werden. Wenn man jemanden sah, war die Vermutung groß, dass er ein Nati war. Es war einfach noch zu viel Scham aus der Vergangenheit da. Während der WM fand wirklich ein Stück Wiederherstellung statt und die Deutschen haben wieder den Mut, Deutsche zu sein. Seit dieser Woche sieht man ÜBERALL deutsche Flaggen, in Fenstern, in Autos,... sogar Omas hab ich gesehen, die eine Flagge in ihrem Rollwagen stecken hatten! Es ist ein so schöner Anblick! Ich glaube, dass dies ein wichtiger Schritt in Gottes Plan für Deutschland ist. Weil Jesus hat Deutschland am Kreuz von aller Scham erlöst und aller Befreit!
Dienstag, 1. Juni 2010
Sonntag, 16. Mai 2010
Abhängig
Hier ein paar Bilder aus den vergangenen Wochen:
Oben seht ihr ein paar Leute aus unserer Jugendkirche an einem der bisher wenigen sonnigen Tagen in diesem Jahr.
Die beiden Bilder unten geben einen Einblick in meinen Alltag an der Hochschule.




Es ist so schön zu lernen, immer mehr von Gott abhängig zu sein!
Vor ein paar Wochen war ich wieder einmal an einem Punkt, wo ich nicht wusste, wie ich die kommende Zeit überstehen soll. Es standen so viele zusätzliche Stunden auf dem Stundenplan und da waren auch die alltäglichen Herausforderungen, die ihr ja sicher alle kennt. Ich weiß noch, wie ich an einem Abend, so fertig wie ich war, einfach vor Gott weinte und ihn bat, mir da durchzuhelfen. Ich war an diesem Punkt, wo ich verstand, dass ich aus mir heraus nichts schaffen werde, dass ich Gott wirklich brauchte!
Naja, um eine lange und spannende Geschichte kurz zu machen, die vergangenen Wochen waren einen riesigen Segen für mich! Gott war mir die ganze Zeit nahe und viele Situationen waren deutlich von ihm geführt! Ich könnte z.B. etliche Geschichten von Zeiten und Gesprächen mit offenen Mitstudierende erzählen! Was für eine Ermutigung!
Ich wünsche mir so sehr, immer mehr an Sein Herz zu wachsen!
Oben seht ihr ein paar Leute aus unserer Jugendkirche an einem der bisher wenigen sonnigen Tagen in diesem Jahr.
Die beiden Bilder unten geben einen Einblick in meinen Alltag an der Hochschule.


Es ist so schön zu lernen, immer mehr von Gott abhängig zu sein!
Vor ein paar Wochen war ich wieder einmal an einem Punkt, wo ich nicht wusste, wie ich die kommende Zeit überstehen soll. Es standen so viele zusätzliche Stunden auf dem Stundenplan und da waren auch die alltäglichen Herausforderungen, die ihr ja sicher alle kennt. Ich weiß noch, wie ich an einem Abend, so fertig wie ich war, einfach vor Gott weinte und ihn bat, mir da durchzuhelfen. Ich war an diesem Punkt, wo ich verstand, dass ich aus mir heraus nichts schaffen werde, dass ich Gott wirklich brauchte!
Naja, um eine lange und spannende Geschichte kurz zu machen, die vergangenen Wochen waren einen riesigen Segen für mich! Gott war mir die ganze Zeit nahe und viele Situationen waren deutlich von ihm geführt! Ich könnte z.B. etliche Geschichten von Zeiten und Gesprächen mit offenen Mitstudierende erzählen! Was für eine Ermutigung!
Ich wünsche mir so sehr, immer mehr an Sein Herz zu wachsen!
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